04.122013 22:00
two concerts - one night

1. set | STUDNITZKY & STRINGS
2. set | FACCINI/PRATTICO DUO
1. set
sebastian studnitzky (tp/p) phil donkin (b) won-bee lee (violin) richard polle (violin) luke turell (viola) marina warsaw fan (cello)

2. set
piers faccini (g/voc) simone prattico (perc)
War schon immer als Wanderer zwischen den Genres Jazz, Klassik und Elektro unterwegs. Mit seinen neuen «KY – The String Project» bringt er seine Vielseitigkeit und stilistische Aufgeschlossenheit eindrucksvoll auf den Punkt. Von einem Streichquartett begleitet zelebriert er sein faszinierend emotionales Spiel an Trompete und Klavier. Bei seiner ungewöhnlichen Musik erscheint kein Ton zu viel. Sie ist detailliert, minimalistisch, transparent, und dabei von großer emotionaler Tiefe und beeindruckend eigen. Musik zu kantig für Pop, zu emotional für Jazz, zu üppig für Elektro, zu groovig für Avantgarde. Dass Studnitzky als Trompeter und als Pianist auf internationalem Top-Niveau musiziert, ist an sich schon eine Sensation. Wie wenige andere Instrumentalisten seiner Generation ist Studnitzky in den Clubs und auf den Festivals weltweit präsent (mit Nils Landgren’s Funk Unit, Jazzanova, Mezzoforte oder Wolfgang Haffner). Aktuell ist Studnitzky auf den Aufnahmen von Nils Landgren Funk Unit, Jazzanova, Wolfgang Haffner, Nightmares On Wax, Moritz von Oswald, Mezzoforte, Dominic Miller, Eda Zari u.v.m. zu hören.

In London geboren und lebt momentan in Paris. Das erste Soloalbum Leave no Trace veröffentlichte Faccini im Jahre 2004 und geht weltweit auf Tournee, solo aber auch mit Künstlern wie Ben Harper, Amadou & Mariam and Ballake Sissoko, wodurch seine Fangemeinde sehr schnell wächst. In seinem fünfte Album Between Dogs and Wolves will er bewusst eine andere Landschaft erforschen, die Landkarte in uns selbst. «In Frankreich wird mit der Redewendung ‘entre chien et loup’ -zwischen Hund und Wolf- ein nebulöser Schwebezustand umschrieben. Diese Metapher wollte ich verwenden und in das Hin- und Her zwischen Licht- und Schatten in der Landschaft unserer persönlichen Beziehungen übertragen. Dies gilt ganz besonders für die Geschichten, in denen wir uns ver- und entlieben.» Live präsentiert Piers Faccini seine Musik im Duo mit seinem langjährigen Begleiter, dem Schlagzeuger Simone Prattico. Im Konzert liegt der Schwerpunkt auf dem Minimalistischen und der Reduzierung der Formation. Das lässt viel Raum für Improvisation und rückt Faccinis einzigartige Stimme sowie sein wunderbares Songwriting in den Mittelpunkt.